"Grüß Gott" lieber Besucher meiner Webseite! Mit diesen Beiträgen möchte ich Ihnen Anregungen geben, wie schön es in unserer näheren Umgebung, in Westmittel-franken ist. Nutzen Sie diese einfach für einen Sonntagsausflug. Viel Spass dabei.
Erich Rück erich.rueck@web.de
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Cadolzburg der 850-jährige Höhenmarkt.
Der Markt Cadolzburg liegt westlich von Nürnberg im Landkreis Fürth. Gegründet wurde der Ort um 800 vom begüterten fränkischen Grundherrn "Cadoltus". Auf dem Bergsporn ins Farrnbachtal entstand die Burg unter den Grafen von Abend-berg. Keimzelle dafür war der historische Bauhof unterhalb der Burg. Erstmals urkundlich wurde Cadolzburg 1157 ernannt. 1248 ging die Burg an die Burggrafen von Nürnberg. Sie war Mittel- und Ausgangspunkt für wichtige staatspolitische Besprechungen, es wurde deutsche Reichsgeschichte gemacht. Kurfürst Friedrich I. ist auf der Cadolzburg gestorben. Von 1729-1750 war sie Sommerresidenz der Ansbacher Markgrafen. Dann war sie Ämter- und Jugendburg. In den letzten Kriegstagen am 17. April 1945 wurde die Burg zerstört, es konnte bis heute nicht geklärt werden ob sie durch deutsche Soldaten die in ihr waren, oder durch Beschießung der Amerikaner ein Opfer der Flammen wurde. In Cadolzburg mit seinen historischen Gassen gibt es viel zu sehen. Den fachwerkumrahmten Marktplatz mit seinen alten Sandstein-häusern, den oberen Torturm das "Brusela", die evangelische Pfarrkirche St. Cacilie welche Johann David Steingruber 1751 erbaute. Die moderne katholische St. Otto-Kirche wurde 1957 vom Cadolzburger Architekt Peter Feldner gebaut. Das mächtige Rathaus die frühere Schule an der Nürnberger Straße, gleich daneben ist das barocke Friedhofsportal und die Kapelle (1609). Sehenswert ist das Heimathaus mit seinen vielen Exponaten. Und bei schönen Wetter bietet der Aussichtsturm eine weite Fernsicht.

Cadolzburg um 1930.

Blick von der Burg zur Markgrafenkirche 1985.

Am 17.April 1945 wurde die Cadolzburg ein Opfer der letzten Kriegstage.

Die Cadolzburg wird wieder aufgebaut 1985.

Im Beisein von zahlreicher Prominenz gab Valentin Fürstenhöfer (mitte), als großer Streiter für den Burgaufbau am 15.11.1985 das Zeichen zum Beginn der Aufbauarbeiten.

Die Ruine von der Ostseite.
Die Erneuerung des Renaissance-Giebels.

Baustelle im Rittersaal 1986.

Nun erstrahlt die Burg in ihrem Äußerem wieder im alten Glanz.

Innenhof der Burg.

In der Cadolzburg.

Die Krypta - ein Raum der Besinnung.

Der "Cadolzburger Altar" in der Burgkapelle.

Die ehemalige Burgküche.

Im Rittersaal finden häufig Konzerte statt.
Die neue Burgglocke vom 17. April 1989. Ihre Inschrift lautet: "Der Burgbrand vom 17. April 1945 mahnt zum Frieden".
Erker im Burghof.

Die Cadolzburg vom äusseren Burghof aus.

Auch Burgbesichtigungen können gemacht werden, näheres ist im Rathaus zu erfahren.

Der frühere Brunnen im Vorhof wurde wieder nachgebaut.
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